Evangelische Akademie Siebenbürgen

Erinnerung und Erinnerungskultur: Neue Sichtweisen zum Kommunismus in Rumänien

Die Tagung: „Erinnerung und Erinnerungskultur: Neue Sichtweisen zum Kommunismus in Rumänien” versucht eine vertiefte und weiter greifende Zusammenschau der Erinnerungskultur zur jüngeren Geschichte der Ostblockstaaten. Es wird eine nuancierte und facettenreiche Darstellung der Erinnerung der kommunistischen Vergangen versucht. In diesem Kontext ist der Bruch zur Vergangenheit in einem Miteinander mit Überresten derselben wiederzufinden. Die staatliche Kontrolle wird immer stärker durch das Erscheinen neuer Akteure, die verschiedene, oft entgegengesetzte Sichtweisen des Kommunismus verbreiten, untergraben.

Das Programm ist um zwei Entwicklungsrichtungen der Problematik aufgebaut: einerseits der Erinnerungskultur als Gegenstand der staatlichen Politik hinsichtlich der Legitimierung der neuen politischen Macht und Architektur, andrerseits eines Entwicklungsprozesses von unten nach oben, vertreten durch neue Gruppen und Akteure die in den öffentlichen Raum treten und dadurch die offizielle Sichtweise anfechten und verändern. 

Die Tagung ist eine Partnerschaftsveranstaltung der Universität Bukarest und der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und ist Teil des EU-Projektes COURAGE. 

Die Tagung wird von der Hanns-Seidel-Stiftung finanziell gefördert.

Organisatoren: Roger Parvu (EAS), Corneliu Pintilescu (Klausenburg), Manuela Marin (Klausenburg), Cristina Petrescu (Bukarest), Cristina Parvu (Hermannstadt)   

Veranstaltungsort: „Hans Bernd von Haeften“ Tagung- und Konferenzzentrum 

Zeitspanne: 1.11.2018 – 3.11.2018 

Programm:  Programm-Final-F.pdf (7 Downloads)