Der Namensgeber – Hans Bernd von Haeften

vonHaeften

(* 18. Dezember 1905, † 15. August 1944)

Hans Bernd von Haeften wurde am 18. Dezember 1905 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft, trat er dann 1933 in den Auswärtigen Dienst ein. Von Haeften erkannte schon früh die Gefahren des Nationalsozialismus, wie auch die schrecklichen Konsequenzen dieser politischen Ausrichtung. Er wurde als Legationsrat in der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes in Kopenhagen, Wien und Bukarest eingesetzt. Haeften hatte indirekte Verbindungen zum Kreisauer Kreis (Widerstandsgruppe um Helmuth James von Moltke) und war aktives Mitglied der Bekennenden Kirche in Dahlem. Als einer der ranghöchsten Beamten, die Hitlers Politik bekämpfte, wurde Hans-Bernd-von-Haeften nach dem missglückten Attentat und Staatsstreichversuch vom 20. Juli 1944 verhaftet und vom Gerichtshof am 15. August 1944 zum Tode verurteilt. Er wurde noch am selben Tag hingerichtet.